Verband Freier Berufe in Hessen

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Verband Freier Berufe wählt neues Präsidium

PM-Präsidium-2017

v.l.n.r. Dr. Evelin Portz, Harald Gallus, Dr. Elke Vietor,
Dr. Karin Hahne, Dr. Alfred Möhrle, Hans-Peter Benkendorff


Dr. Karin Hahne ist neue Präsidentin

Dr. Karin Hahne wurde am Mittwochnachmittag einstimmig zur neuen Präsidentin des Verbandes Freier Berufe in Hessen (VFBH) gewählt. Die Rechtsanwältin aus Frankfurt übernimmt das Amt von dem Frankfurter Zahnarzt Dr. Giesbert Schulz-Freywald, der nach zehnjähriger Tätigkeit nicht mehr kandidiert hat. Mit dem Amt der Präsidentin betritt Dr. Karin Hahne kein Neuland, war sie doch vorher schon jahrelang als geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VFBH tätig.
Vizepräsidenten bleiben Hans-Peter Benckendorff (Rechtsanwaltskammer Frankfurt) und Dr. Evelin Portz (Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen). Als Beisitzer wurden Dr. Alfred Möhrle (Landesärztekammer Hessen) und Harald Gallus (Wirtschaftsprüferkammer Hessen) wiedergewählt. Neu im Präsidium ist Dr. Elke Vietor, die von der Landeszahn-ärztekammer Hessen entsandt wird.

 

Der Verband Freier Berufe in Hessen

 

wurde im Jahre 1949 als Arbeitsgemeinschaft von Kammern und Verbänden der hessischen Freiberufler gegründet. Er ist die Zusammenfassung von berufsständischen Vereinigungen zur Wahrung und Förderung  der gemeinsamen Interessen der Freien Berufe sowie der Pflege ihrer Beziehungen untereinander.

 

Der Verband verfolgt keine berufsgruppenspezifischen und keine parteipolitischen Ziele.

 

Was sind Freie Berufe?

 

Die Freien Berufe sind zumeist akademisch ausgebildete Dienstleister und bilden eine wichtige Säule des  sogenannten Mittelstandes.

 

Nach der vom Gesetzgeber in § 1 Abs. 2 des Partnerschaftsgesellschaftsgesetzes übernommenen Begriffsdefinition erbringen Angehörige Freier Berufe aufgrund besonderer beruflicher Qualifikation persönlich, eigenverantwortlich und fachlich unabhängig geistig-ideelle Leistungen im Interesse ihrer Auftraggeber und Allgemeinheit ihre Berufsausübung unterliegt in der Regel spezifischen berufsrechtlichen Bindungen nach Maßgabe der staatlichen Gesetzgebung oder des von der jeweiligen Berufsvertretung autonom gesetzten Rechts, welches die Professionalität, Qualität und das zum Auftraggeber bestehende Vertrauensverhältnis gewährleistet und fortentwickelt.

 

Der Europäische Gerichtshof hat mit Urteil vom 11.10.2001 die Freien Berufe wie folgt charakterisiert: Freie Berufe sind Tätigkeiten, die ausgesprochenen intellektuellen Charakter haben, eine Qualifikation verlangen und gewöhnlich einer genauen  und strengen berufsständischen Regelung unterliegen. Bei  der Ausübung einer solchen Tätigkeit hat das persönliche Element besondere Bedeutung, und diese Ausübung  setzt auf jeden Fall eine große Selbstständigkeit bei der Vornahme der beruflichen Handlung voraus.

 

 

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Der Verband Freier Berufe in Hessen hat 19 Mitglieder mit 83.500 Freiberuflern, die 250.000 Angestellte und 10.000 Auszubildende beschäftigen. Die Freien Berufe bilden daher mit ca. 260.000 Arbeitsplätzen einen nicht zu vernachlässigen Wirtschaftsfaktor für Hessen.