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Deutschland wieder nach vorne bringen – klare Worte beim FDP-Wirtschaftskongress
Am 18. August durfte Dr. Michael Weidenfeld als Präsident des Verbands der Freien Berufe Hessen am Wirtschaftskongress der FDP-Landtagsfraktion teilnehmen.
Mit Prof. Dr. Achim Wambach, Präsident des ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Dr. Joachim Kreysing, Geschäftsführer der InfraServ GmbH & Co. Höchst KG, und Dr. Boris Mergell, Vorstand von Safety & Motion AUMOVIO, haben drei hochkarätige Referenten die wirtschaftliche Situation Deutschlands im europäischen und internationalen Vergleich sehr nüchtern und verständlich analysiert.
Die Botschaft war klar: Deutschland hat hervorragende Voraussetzungen – aber wir machen es unserem eigenen Wirtschaftsstandort zunehmend schwer.
Hohe Energiepreise, steigende Lohnstückkosten, zunehmende Bürokratie und teilweise fehlende Investitions- und Leistungsmotivation belasten die Wettbewerbsfähigkeit. Inzwischen ist es bei manchen Produkten wirtschaftlicher, sie im Ausland produzieren zu lassen und nach Deutschland zu importieren, als sie hier selbst herzustellen. Das muss uns zu denken geben.
In vier anschließenden Arbeitsgruppen wurden die Herausforderungen einzelner Branchen vertieft:
• Zukunft von Chemie- und Pharmaindustrie
• Sicherheit und Verteidigung
• Automotive und Mobilität
• Luftfahrt der Zukunft
Auch die Freien Berufe haben deutlich gemacht, dass die wirtschaftliche Entwicklung nicht nur Industrie und Mittelstand betrifft. Gute Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie, verlässliche politische Entscheidungen und ein wettbewerbsfähiger Standort sind für alle Bereiche unserer Wirtschaft entscheidend.
Sein Eindruck: Ein rundum gelungener Nachmittag – mit vielen Informationen, klaren Worten und vor allem dem notwendigen offenen Austausch zwischen Politik und Wirtschaft.
Politik muss den Mut haben, Probleme ehrlich zu benennen und notwendige Veränderungen auch gegenüber den Wählerinnen und Wählern zu vertreten. Ein weiter So ist nicht zu verantworten.
Deutschland braucht wieder mehr Mut zur Entscheidung, mehr Verlässlichkeit, mehr Freiheit für Entscheidungen und den klaren Willen, unseren Standort nach vorne zu bringen.
Besonders gefreut hat er sich über das sehr gute, offene und konstruktive Gespräch mit dem Vorsitzenden der FDP-Landtagsfraktion Stefan Naas. Der direkte Austausch zwischen Politik und den Vertretern der Wirtschaft ist gerade in dieser schwierigen Situation besonders wichtig.
Sein Fazit: Wer die Möglichkeit hat, an einem solchen Wirtschaftsforum teilzunehmen, sollte sie nutzen. Der offene Dialog ist ein wichtiger Schritt, um gemeinsam Lösungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu entwickeln.


